Große Freundschaft zum Maifest

Das Schulfest der Astrid-Lindgren-Grundschule, welches nun schon seit einigen Jahren Anfang Mai stattfindet, erfreut sich sehr großer Beliebtheit und zeigt, dass diese Schule in der Gemeinde einen sehr hohen Stellenwert hat. Zahlreiche Eltern, Geschwister, Großeltern und Verwandte konnten sich vom positiven Schulklima, der enormen Kreativität der Kids und dem großen Engagement von Schulrektorin Andrea Tagscherer und ihrem Lehrerinnen-Team überzeugen. Traditionell wird zu Beginn ein eigener Maibaum, der mit bunten Bändern geschmückt war, von „Hausmeister“ Franz Stafflinger und seinem Team, während die Ökumenische Bläsergruppe gekonnt musikalisch begleitete, aufgestellt. Schulleiterin Andrea Tagscherer freute sich bei ihrer Begrüßung über den großen Zulauf und über das doch noch herrliche Frühlingssonnenwetter. „Der Mai steht wie kein anderer Monat für Neubeginn, Wachstum und für das Miteinander“ stellte die Rektorin zu Beginn heraus, „der Maibaum ist seit jeher Symbol für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Lebensfreude“. Diese Attribute konnte man bei den Schülerinnen und Schülern jederzeit spüren – motiviert, mit viel Kreativität und Freude brachten sie ihre Darbietungen hervor und ernteten dafür immer wieder begeisterten Applaus. Die umtriebige Elternbeiratsvorsitzende Carolin Bauer und Gemeinderatsmitglied Florian Remberger begrüßten ihrerseits für Elternbeirat und Gemeinde die vielen Besucher und freuten sich auf ein buntes Maifest. Durch das weitere Programm durften die „Jung-Moderatoren“ Johanna und Vincent führen, die nicht eine Spur von Nervosität zeigten und ihre Aufgabe exzellent meisterten. Das Thema Freundschaft hatte die Klasse 1/2b aufgenommen und festgestellt, „dass man ohne Freundschaft ganz alleine sei und eben Freundschaft das Beste ist, was es gibt“. Vorher glänzte die Klasse 1/2a mit ihrem „Becher-Rap“ zu dem Lied „Der Mai ist gekommen“. Auch der Kindergarten Gnotzheim hatte eine Einlage vorbereitet und gab das Gedicht „Mai Duft“ zum Besten. Die Klasse 3/4a hatte ein Singspiel „Frühlingsgedicht von Helga Penz“ super vorbereitet, während die 3/4b mit dem Musikstück „The lion sleeps tonight“ glänzte. Anschließend begeisterten die tanzenden Akrobatik-Mädels mit einer Einlage und bei „Was ist Frühling“ wurde selbiger in Gedichtform nochmals erklärt. Ein tolles Programm hatten die Schülerinnen und Schüler perfekt vorbereitet und engagiert aufgeführt – der intensive Applaus der Besucher bestätigte dies. Zum Abschluss zeigte die Trommelgruppe von Tobias Haas, unter der Führung von Manuel Memmel ihr Können. Zahlreiche Schüler sind in dieser integriert und üben regelmäßig auf den sogenannten „Marching snare – drums“. Das begeisterte Publikum erlebte ein buntes und kreatives Programm, bei dem man jederzeit spürte, dass die Kinder mit Freude und Enthusiasmus bei der Sache waren. So muss Schule sein: Nicht nur stur den Lehrplan durchpeitschen, sondern Freiraum für die Persönlichkeitsentwicklung schaffen. So werden die Schüler optimal – zwar nicht nur, aber eben auch – auf das weitere (Schul-)Leben vorbereitet.      

Bilder und Text: Thomas Pawlicki